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Was wurde aus .. ? Lehrerin Ulrike Arnold |
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Ulrike Arnold, Düsseldorf, Künstlerin Kunst- und Musiklehrerin von 1973 - 1989
"Ulrike Arnold ist Erd-Malerin. Ihr Atelier ist die freie, ungeschützte Natur, ihre Materialien sind Gestein, Sand und Erde."
"Wer sich den sinnlichen Gemälden von Ulrike Arnold nähert macht sich gleichzeitig vertraut mit der Vielschichtigkeit
und dem Farbenreichtum unserer Erde. Denn U.A. malt an ausgesuchten Plätzen mit vor Ort abgegrabenen Erden, Mineralien und Steinen weltweit."
"Im Augenblick des Malens schaffe ich aus mir heraus. Das fließt einfach. Ich arbeite ganz stark mit dem Unterbewußtsein. Wenn ich persönliche Probleme hätte oder Depressionen, könnte ich so nicht malen.
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Ulrike Arnold erinnert sich:
Als ich 1973 an die Schule kam, war ich 22 Jahre jung, hatte gerade meine Referendarzeit beendet und sprang ins kalte Wasser, denn als unerfahrene Musik- und Kunstlehrerin zum Ersteinstieg eine Jungenrealschule zu haben, ist ja wohl ein Abenteuer.
Drei Kolleginnen waren da, u.a. Frau Danckwerts, Frau Sich, Frau Loh. Die
Kollegen waren reizend. Herr Willhardt half immer aus dem Mantel, Herr Montag
fütterte uns Damen in den Pausen mit Pralinen, um das "schwere Leben" zu
verkraften. Herr Eckerth, unser politisch engagierte Direktor, sprühte vor Charme und war einfach beglückt, Frauen an seiner Schule zu haben; mein Kunstkollege Heinen ebenso. Die Kollegen Müller, Paegert und Gödde gaben auch
immer wieder aufmunternde Ratschläge, wie mit den Knaben umzugehen sei.
Schon nach einem Monat wurde ich vom Chef beauftragt, eine Klassenfahrt nach Helgoland zu begleiten.(März 1973 ?).
Herr Stodt war erkrankt, Herr Urbschat sprang ein und leitete die Abschlussklasse. Als ich
die Website der Ehemaligen sah, fiel mir sofort NN auf. Der war in dieser netten Klasse. 1987 liess ich mich für ein halbes Jahr beurlauben, um allein in die australische Wüste zu gehen. Zuvor hatte ich den Unterricht reduziert auf 14 Stunden (seid 1980) wegen Weiterbildung. Was keiner wusste: ich machte nebenher ein volles Kunstakademiestudium. Wobei "Freie Malerei" nicht so an Stundenplänen orientiert ist wie z.B. Kunstgeschichte oder Lehramt.
So hatte ich 1986 meine erste grosse Ausstellung mit Erdbildern im von der Heydt-Museum
in Wuppertal. Danach entwickelten sich die Dinge. Erste Bilder wurden verkauft, sodass ich die halbjährige
Beurlaubung zu beantragen wagte. Ich erinnere mich, dass tobender Beifall kam, als ich berichtete, das kaum Wasser vorhanden war u. ich es natürlich zum trinken, dann zum vermalen...u. dann erst nur wenigst mich damit wusch.
Auf der folgenden Klassenfahrt nach Bergneustadt, ordnete ich an: bringt alte Kopfkissen mit, die wir mit Erde bemalen - Erde aus den Wäldern. Es kamen
tolle Kreationen heraus - natürlich abstrakt.
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