Willy Paegert, unser naturwissenschaftliche Lehrer der ersten Jahre, ist im gesegneten Alter von 91 Jahren verstorben. Bis in die letzten Jahre hinein war er interessiert an der technischen Entwicklung, z.B. im Internet.
Er hat uns die Neugier an der Physik und der Chemie auf herzerfrischende Weise vermittelt, so dass wir diesen Unterricht in guter Erinnerung haben und dankbar sind, dass wir in als Lehrer haben durften.
Aus unserem Gästebuch zitiert:
Uwe Adamski:
Aus meiner Erinnerung (1967 - 1973) war Herr Paegert einer der menschlichsten Pädagogen an unserer damaligen
"Realschule für Jungen". Ich erinnere mich noch, wie er uns einmal schilderte, bei depressiven Verstimmungen sich einfach
durch das Hören guter Musik wieder "aufbauen" zu können. In Erinnerung sind mir
auch noch zahlreiche kleine Unterrichtsunterbrechungen durch Kurzbesuche von ehemaligen Schülern, die sich herzlichst bei
ihm für die wertvollen Fachkenntnisse bedankten, die er ihnen vermittelt hatte.
In dieser Beziehung (auch was die Vielzahl der Besuche Ehemaliger angeht), war er eine Ausnahmeerscheinung an unserer
Lehranstalt.
Chemie war leider immer mein schwächstes Fach, so daß er und ich fachlich nicht wirklich zueinander fanden. Viele andere
haben aber sicher von seinen didaktischen Fähigkeiten und menschlichen Eigenschaften auf das Positivste profitiert.
In diesem Sinne werden wir das Andenken an Herrn Paegert in Ehren bewahren.
Karl-Heinz Herzog:
Ja, ein wahrhaft echter Pädagoge war er und ein sehr lieber Mensch. Ich habe niemals erlebt, dass Willy Paegert
einen Schüler geschlagen hat. Er hatte das nicht nötig. Seine Unterrichtsräume für Physik und Chemie nannte ich immer
"Abteilung Spielzeug für Männer". Die hier erworbenen Kenntnisse machten Neugier auf mehr. Bei mir führte es zum Funkamateur
und den Bau einer echten Stinkbombe habe ich bis heute nicht vergessen. Wir sind auf dieser Erde alle nur zu Gast. Willy
Paegert war ein wichtiger Besucher. Danke für alles.
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