|
Memorabilien |
|
Schulentlassung 1962
Nachfolgende Texte stelle ich hier vor, wohlwissend, daß das Denken und Verhalten der Lehrer, Eltern und Schüler von vor 40 Jahren wohl das milde Lächeln der heutigen Generation hervorrufen wird. Aber unsere Erinnerung an die Schulzeit (zumindest meine) ist überwiegend positiv und das nicht wegen Alzheimer oder so, sondern unsere Neugier auf das Unbekannte und Spannende im Leben verband sich wunderbar mit dem Bemühen unserer Lehrer, uns an ihrem Wissen und ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Die Nachkriegsgeneration der Lehrer und wir Schüler suchten gemeinsam unseren Platz in einem demokratischen neuen Deutschland.
Dietmar Jendreyzik, Köln |
|
Rheinische Post
Hilden.
![]() Foto: Karl-Heinz Sieger 2001 Die Jugend verlassen, so betonte er, mit der Schulzeit die Atmosphäre des "Behütetseins", in der ihnen die Verantwortung abgenommen wird. Nun treten sie in den Kreis der Erwachsenen ein und haben in der Folgezeit selbst Verantwortung zu übernehmen und eigene Entschlüsse zu fassen. Soziales und sittliches Verantwortungsbewußtsein sollten hier die beiden Leitgedanken bei allen Entschlüssen und Entscheidungen ihres weiteren Lebens sein. Abschließend dankte der Sprecher den Eltern für die verständnisvolle Zusammenarbeit in diesen sechs Jahren und gab ihnen die der Schule anvertrauten Söhne zurück.
Direktor an Huef faßte anschließend noch einmal alle guten Wünsche zusammen und händigte den scheidenden Realschulabsolventen ihre Abschlußzeugnisse aus.
Rolf Kremer dankte im Namen der abgehenden Schüler der Lehrerschaft und dem Schulverein für alle Mühe, Aufopferung und Förderung, mit deren Hilfe sie nun ihr Schulziel erreicht haben. Im Namen der Elternschaft sprach Schülervater Scheelen abschließend Dankesworte.
|
|
Programm der Entlassungsfeier |
Abschlußrede von Klassensprecher Rolf Kremergeschätztes Lehrerkollegium, liebe Mitschüler !
An diesem Tag verlassen wir, die Schüler der Klassen 6a und 6b, die Wilhelm - Fabry - Realschule, um ins Berufsleben einzutreten.
Das ist ein Anlaß zugleich zur Rückschau als auch zum Dank.
Insbesondere waren es Herr an Huef, Herr Eckerth und unsere Klassenlehrer, die uns in den sechs Jahren in allen Nöten gute Helfer und Berater waren. Natürlich sind wir auch unseren Fachlehrern zu Dank verpflichtet.
Und wenn wir auch nicht mehr in den Genuß kommen, so freuen wir uns doch, daß in einigen Monaten die Schule am Holterhöfchen fertig sein wird und dann das Übel der Raumnot beseitigt ist. Recht herzlich danken möchten wir Herrn Direktor an Huef, der keine Mühe scheute, um uns immer das Beste zu bieten, so auch die Aufenthalte in den Jugendherbergen, die uns mit den herrlichen Tagen erstmals ein Gefühl der Gemeinschaft zu vermitteln.
Wir haben soeben unser Abschlußzeugnis erhalten und sind damit aus der Schule entlassen. Wohlgerüstet treten wir in das Leben in der Öffentlichkeit ein. Damit beginnt ein neuer wichtiger Abschnitt in unserem Leben. Doch ist der vergangene nicht aus der Welt geschafft, und wir werden gerne an diese Zeit zurückdenken. |
Stand: 14.05.2001