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Nicht gehaltene Trauerrede des Vertreters der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Fabry-Realschule Hilden bei der Gedenkfeier für Hans-Günter Eckerth am 23.09.2004 im Ev. Gemeindehaus Schulstraße 35 vermißt von Frau Elli Eckerth
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Verehrte Frau Eckerth liebe Familie Eckerth, die Herren Bürgermeister, Herr Landrat, liebe ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Damen und Herren.
Eine Familie trauert um den verstorbenen Ehemann, Vater und Großvater,
Da Herr Eckerth diese Entwicklung sehr bewußt miterlebt und vor Ort gewiß nichts dem Zufall überlassen hat, sind heute etliche Kommunalpolitiker unter uns, auf die er sehr stolz war, wie ich aus Gesprächen mit ihm weiß. Die Städtische Knabenrealschule Hilden, gegründet im Frühjahr 1955 - seit Sommer 1960 trägt sie den Namen Wilhelm-Fabry-Realschule - habe ich nur im Schulgebäude an der Gerresheimer Straße 74 erlebt. Der Neubau am Holterhöfchen war für uns schierer Traum, denn wir waren noch eine Schule "auf Wanderschaft", d.h. mangels eigener spezieller Räumlichkeiten bekamen wir Werkunterricht in der Schule Schulstraße, Physik- und Chemieunterricht im Keller der Schule Augustastraße.
Trotz dieser schwierigen Bedingen war unsere Schule - so empfanden wir es - eine Kaderschmiede, immer im Wettstreit mit anderen weiterführenden Schulen. Herr Eckerth war drei Jahre lang mein Klassenlehrer, aber 6 Jahre lang auch mein Lehrer für Geschichte und Deutsch. Gibt es heute noch Schüler oder Schülerinnen, die so lange kontinuierlichen Geschichtsunterricht haben ?
Und diesen Unterricht nutzte Herr Eckerth durch sein nicht erklärbares, sondern einfach vorhandenes Geschick, uns zu verdeutlichen, warum in dieser Welt etwas so ist wie es ist. Da aber hinter jedem großem Mann auch eine starke Frau steht, gehört unser Dank auch Ihnen Frau Eckerth. Sie und Ihre Familie haben ihn unterstützt, in dem Sie auch auf ihn verzichtet haben, wenn er als Kommunalpolitiker unterwegs war oder viel Zeit in seine Schule, und seine Schülerinnen und Schüler investierte.
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Wir Ehemaligen der Wilhelm-Fabry-Realschule sind traurig, da ein erfülltes Menschenleben beendet ist, aber ebenso dankbar, daß gerade wir Hans-Günter Eckerth zum Lehrer und letztlich auch zum Freund haben durften. Als Christ glaube ich, daß der Gott der nimmt, auch die Kraft gibt, mit dem Verlust zu leben. Und diese Kraft wünsche ich Ihnen, verehrte Frau Eckerth. Dietmar Jendreyzik |