Ehemalige über Hans-Günter Eckerth

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Ein Sammelsurium von Erlebnissen/Begegnungen mit Herrn Eckerth von Ex-Fabryanern der Abgangsjahrgänge 1980, 1983, 1985 und 1986
zusammengestellt von Anke Bellack

Hier ein paar Anekdoten aus der "lieben" Fabryzeit

Der qualvolle Gang zum Rektorzimmer
Warum empfanden viele den Weg ins Rektorzimmer qualvoll? Wahrscheinlich nur, weil wir wussten, dass wir uns etwas eingebrockt hatten, wo wir selber Schuld dran waren und doch nichts mehr dran ändern konnten.
Und wenn man im Alter zwischen 10 und 17 ist hat man dem Direx natürlich herzlich wenig zu erzählen. Herr Eckerth war sicherlich nicht unbeliebt aber war er beliebt bei den Schülern?

"Zitat" ins Rektorzimmer
_ Bei mir war nur eine Geschichte, bei der er als Rektor auftreten mußte – d.h. ich mußte zum Rapport in sein Zimmer ... *g* ...
Bei einer Vertretung (unsere Deutschlehrerin Frau Eckard war krank) sollten wir einen Test schreiben – der war nicht angekündigt und ein paar Jungs und ich (aufsässig und persee schon mal dagegen) fühlten uns ungerecht behandelt. Die Vertretung ließ sich nicht erweichen – also wollten wir boykottieren ... es war ein Fragentest – also : Wann blabla bla und warum – Antwort von mir: "weiß ich doch nicht" – "steht doch im Buch" – woher soll ich das denn wissen" usw. – also eine glatte 6!!

Noch vor Ausgabe des Tests durch (nun wieder Frau Eckard) mußte ich zum Direx ... Gott sei Dank hatte Frau Eckard ein gutes Wort für mich eingelegt (lt. Herrn Eckerth) und konnte sich diesen Boykott nicht erklären ... nach einer kleinen Standpauke und einer kleine "Rede ins Gewissen" wurde ich wieder entlassen ....
Aber die Mitteilung und den Gang bis zum Direktorzimmer werde ich nie vergessen – alle Sünden fielen mir ein und auch die Knie wurden weich – denn eigentlich habe ja auch ich den vollen Respekt vor Herrn Eckerth gehabt!!

Hans-Günter Eckerth 2000 an seinem PC _ Hr. Eckerth hat mich einmal zu sich ins Rektorzimmer "zitiert". Ich hatte voll die Panik. Er hat mich noch mal ins Gebet genommen, wegen der bevorstehenden Nachprüfung in der 7. Klasse.
Das besondere an dem Gespräch mit Herrn Eckerth war, dass ich deutlich merkte, dass es ihm ernst war. Er meinte ich solle mich bemühen, daß ich weiterkomme und das Jahr nicht leichtfertig wegschmeißen solle. Leider hat das Gespräch und seine Bemühungen zu nichts geführt, ich bin trotzdem sitzen geblieben.
Er ist mir heute in Erinnerung als eine wirkliche Respektperson, der die Jugendlichen mochte und das habe ich an ihm geschätzt sowie auch seine ruhige Art, ich habe von ihm nie ein lautes Wort gehört.
Und in meiner Schulzeit habe ich von anderen Lehrern sehr, sehr viele laute Worte gehört.
Damit will ich nicht sagen, dass all die lauten Worte unbegründet waren. Aber ob die anderen Lehrer damit mehr Respekt bekommen ist eine zweite Frage.

"Komm, ich mach dich ohnmächtig"
Wie ging das auch wieder: einer muss die Luft anhalten, dann muss ein anderer von hinten beide Arme auf den Bauch desjeningen drücken der die Luft anhält und ihm somit die Luft abdrücken.

Wer kann sich erinnern? Wer war dabei?

Hier zwei Reaktionen:

_ Ich war ja nur mit dabei.
Aber die ganze Gruppe musste einmal zum Direktor und hat eine Standpauke bekommen, da ich damals sehr schüchtern war stand ich ganz hinten und kann mich nicht mehr so gut an seine Rede erinnern.

_ oh ja, das war total verboten!!!!!!
Irgendeiner in der Klasse ist echt mal für 4-5 Sekunden weg gewesen.Gab einen riesen Aufriss damals. Im Vergleich zu heute wohl recht harmlos

Der richtige Rhytmus
_ Herr Eckerth war z.B. bei uns kurze Zeit mal Deutschlehrer, ich kann mich an die Zeit erinnern wo wir Gedichte besprochen haben und um den richtigen Rhytmus beim Gedichtlesen zu bekommen, mussten wir mit dem Stift auf die Tische klopfen.

Und einmal, glaube, das war auch bei Herrn Eckerth, habe ich mit meinem Kugelschreiber gespielt (der Unterricht war wohl nicht so ergreifend). Ich habe den Kugelschreiber mit der Oberseite immer auf den Tisch geklickt und den Stift "springen" lassen und ups einmal sprang er wirklich und das ausgerechnet vor Herrn Eckerth's Füsse.
Das war ein grosser Schreck, da Herr Eckerth für mich doch immer eine Respektsperson war. Allerdings kann ich mich nicht mehr erinnern wie er darauf reagierte.

Unauffällig und respektvoll
_ Hatte ich ihn "nur" als Direktor und nie als Lehrer. Ich kann mich nur daran erinnern, dass er eigentlich immer ziemlich korrekt und fair war.

_ Er ist den meisten in Erinnerung geblieben als ruhiger, freundlicher und sehr respektvoller Mensch und Bürgermeister.

Stand: 29.01.2005

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